Radieschenblätter-Pesto

Das erste Grün aus dem eigenen Garten ist immer etwas Besonderes. Der erste, frisch ausgetriebene Schnittlauch oder die vorsichtig von Hand gepflückten Salat- oder Spinatblätter sind nicht nur sehr lecker, die Vorfreude darauf ist auch riesengroß.

So war es eine Wonne, die ersten Radieschen aus der Erde zu ziehen. Die Familie kommt und ruck zuck waren die kleinen roten Knollen verputzt. Aber das Laub der Radieschen kann ebenfalls verwendet werden und verlängert die Freude noch ein wenig. Die Blätter können zum Beispiel in Smoothies, Salaten oder als Pesto verarbeitet werden.

Rezept für ein kleines Glas:
1 Radieschenblätter, ca. 1 Bund
2 Hände voll Cashew- oder Sonnenblumen-Kerne
1-2 Knoblauchzehen
Olivenöl und Salz

Die Radieschenblätter müssen verlesen und gut gewaschen werden. Die Cashew-Kerne in einer Pfanne ohne Öl leicht rösten. In der Zwischenzeit die Knoblauchzehen schälen und in kleinere Stücke schneiden. Die abgetrockneten Radieschenblätter kleinschneiden und zusammen mit den abgekühlten Cashew-Kernen in einen Mixer oder Mixbehälter geben. Gutes Olivenöl und ein wenig Salz hinzufügen und alles gut durchmixen. Anschließend in ein Glas füllen und mit Olivenöl leicht bedecken.

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Löwenzahn-Pesto

Löwenzahn

Überall sprießt jetzt der Löwenzahn auf den Wiesen. Bei einem Spaziergang oder im Garten kann er großzügig gepflückt werden. Ich verwende schön aussehende junge Blätter, die ca. 8-10 cm groß sind. Sie kommen in meinen Salat, in den Kräuterquark oder den Smoothie. Da es jetzt so viel Löwenzahn gibt, kann auch ein kräftiges Pesto hergestellt werden:

Rezept für ein kleineres Glas:
2 Hände voll junger Löwenzahnblätter
1 Hand voll weitere Kräuter wie Sauerampfer, Giersch oder junge Radieschen-Blätter
2 Hände Cashew-Kerne (alternativ Sonnenblumen- oder Pinienkerne)
2-3 Zehen Knoblauch
Olivenöl
Salz

Löwenzahnblättchen und weitere Kräuter sammeln, waschen und gut abtropfen bzw. trocken schleudern. Die Cashew-Kerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten und abkühlen lassen. Die Kräuter grob kleinschneiden und in ein hohes Gefäß oder den Mixer füllen. Anschließend die kleingeschnittenen Knoblauchzehen, Cashew-Kerne, etwas Salz und Olivenöl (100 – 150 ml) dazugeben. Mit einem Pürierstab oder im Mixer wird alles zu einer groben bis feinen Masse gemixt.
Das Löwenzahn-Pesto wird zum Aufbewahren in ein Schraubglas gefüllt. Im Kühlschrank ist das Pesto einige Tage haltbar. Eine Schicht Olivenöl über dem Pesto, macht es länger haltbar.

Verwendung
Das Löwenzahn-Pesto passt prima auf Brot oder zum Salat. Es eignet sich für Pasta-Gerichte, Gnocchi und als Dip auf Grillpartys.

Löwenzahn ist ein Wildkraut, welches gegen vielerlei Zipperlein und zur allgemeinen Stärkung verwendet wird. Vor allem die Verdauungsorgane profitieren vom Löwenzahn. Die vielen Vitamine und gesunden Inhaltsstoffe verleihen ihm oft den Beinamen „Wunderkraut“. Der Löwenzahn wird auch kultiviert und ist in Biomärkten erhältlich. Im Garten kann er „wild“ angebaut werden. Es gibt Kräutertöpfe und Samen des kultivierten Löwenzahns im Handel.

Palmkohl-Pesto

für ein kleines Glas

  • 5-6 Palmkohl-Blätter
  • 50-75g Cashew-Kerne
  • Olivenöl
  • Salz

Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen. Das Blattgrün wird von der Mittelrippe geschnitten oder gezupft und gewaschen. Danach blanchiere ich die Blätter in dem kochenden Salzwasser. Nebenbei röste ich die Cashew-Kerne in einer Pfanne an. Palmkohl und Cashew-Kerne lasse ich etwas abkühlen und kommen in ein Püriergefäß oder einen Mixer. Dazu kommt Olivenöl und Salz. Alles zusammen wird püriert. Das Pesto ist ideal für schnelle Pasta-Gerichte, zum Dippen oder einfach aufs Brot.